Jesse Browner – Alles geschieht heute

Greenwich Village ist schön am frühen Morgen. Nur für Wes nach seinem ersten Mal mit der Falschennicht. Warum Lucy? Ausgerechnet sie! – In einem unentwegten Strom von Gegenwartserleben, Erinnerungen und Reflexionen erzählt Jesse Browner, wie Wes im Laufe dieses Tages damit (und mit sich selber)
umgeht. Näher kann man Wes nicht kommen.Wes, der intelligente Kopf und siebzehnjährige Moralist, Wes, der sich selber analysiert und vervollkommnet, Literaturkenner und künftiger Schriftsteller, käme aus dem Clinch mit sich gar nicht mehr heraus, wenn … ja, wenn nicht im Laufe dieser vierundzwanzig Stunden die Gegenwart ihn echt fordern und aus seinem Bücherwurm-Vorstellungsleben lösen würde. Zwischen Party, Küche, Kino und Krankenzimmer dämmert ihm allmählich einiges. Vielleicht hat Lucy ja recht mit ihrem Spruch: Du kannst nicht gleichzeitig ein perfekter Mensch und erwachsen sein?

Robyn Schneider – Mein wahrhaft wirkliches Leben davor und danach

Ezra hat eigentlich alles: Er ist beliebt, ein Superathlet und hat eine hübsche Freundin. Welcher Sechzehnjährige würde nicht von so einem Leben träumen? Doch dann hat Ezra einen Autounfall und alles ändert sich: Er kann keinen Sport mehr machen, seine Freundin ist jetzt mit einem anderen zusammen – und er fragt sich, was er von seinem Leben wirklich will. Da trifft er auf Cassidy, die wunderbare, außergewöhnliche, unangepasste, intelligente Cassidy, und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer …

Jennifer Gooch Hummer – Der Sommer, als Chad ging und Daisy kam

Aprons Leben ist in Aufruhr: Sie versucht, über den Tod ihrer Mutter hinwegzukommen, die neue Partnerin ihres Vater ist bei ihnen eingezogen und ihre beste Freundin Rennie hat sie fallen lassen. Ihr droht ein einsamer Sommer, aber dann nimmt sie einen Ferienjob in Mikes und Chads Blumenladen an. Die beiden stehen ihr freundschaftlich und väterlich zur Seite in Zeiten, in denen sich sonst niemand um sie kümmert, und ihr Blumenladen wird für Apron zu einem zweiten Zuhause. Doch das währt nicht lange, denn Chad ist todkrank …

A.J. Betts – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe

LIEBE IST STÄRKER ALS JEDE STATISTIK
Zwei Ich-Erzähler zum Verlieben erzählen ihre Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe
Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Alter: 16. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Und aus ersten Klopfzeichen erwächst eine Liebe, die unter normalen Umständen niemals möglich gewesen wäre …

Sophia Bennett – Der Look

Das kann nur ein Perverser sein, bestenfalls ein Verrückter, auf keinen Fall aber ein echter Modelscout! Schließlich hat er nicht Ava, sondern Ted angesprochen und ihr seine Visitenkarte in die Hand gedrückt. Ted, die flache Bohnenstange mit der buschigen Monobraue und der Vogelnestfrisur. Und ausgerechnet sie soll „den Look“ haben? Dabei sieht doch eigentlich ihre Schwester Ava wie ein Filmstar aus. Trotzdem macht Ted einen Termin bei der Modelagentur. Denn Ava besteht darauf – und Ava ist krank. Und Ted würde alles tun, damit Ava sich besser fühlt …

Roddy Doyle – Mary, Tansey und die Reise in die Nacht

Im Moment findet Mary alles gar nicht leicht: Ihre liebe, witzige, wunderbare Großmutter Emer liegt im Sterben. Deshalb hat Mary überhaupt keinen Nerv, sich mit der altmodisch wirkenden Fremden zu unterhalten, die sie eines Tages einfach so anspricht. Doch schnell stellt sich heraus, dass diese Tansey niemand Geringeres als die Mutter von Emer ist – also Marys seit langem tote Urgroßmutter. Als Geist ist sie gekommen, um zusammen mit ihrer sterbenden Tochter sowie Mary und deren Mutter Scarlett ein letztes großes Abenteuer zu erleben. Gesagt – getan! Mit Scarlett am Steuer begeben sich die vier Frauen aus vier Generationen auf eine unvergessliche, letzte gemeinsame Reise in die Nacht …

Raquel Palacio – Wunder

August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist – wie August.