Cristina Moracho – Zwillingssterne

Seit ihrem sechsten Lebensjahr sind sie unzertrennlich. Spielen zusammen. Fallen die Kellertreppe runter. Erst Oliver, dann Althea. Sie zelten im Garten, schwimmen im Atlantik, betrinken sich an Halloween. Küssen sich das erste Mal unter einem Ahornbaum. Er sie; sie ihn. Im Juni. Und als Oliver das nächste Mal aufwacht, ist es August. Während er schläft, fängt Althea an zu rauchen und färbt sich die Haare. Während er schläft, verändert sich alles zwischen ihnen. Und als er aufwacht, ist nichts mehr wie es einmal war.

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Ein Kommentar zu “Cristina Moracho – Zwillingssterne

  1. maria sagt:

    Schon allein das Cover ist einfach nur schön und wirkt total ansprechend – hat aber auch Wiedererkennungswert. Die Autorin verwendet eine sehr bildhafte Sprache mit vielen ungewöhnlichen Vergleichen, die farbige Bilder vor dem inneren Auge heraufbeschwören. Vom Stil her erinnert das Ganze ein bisschen an Andreas Steinhöfel… Die Hauptpersonen und die Figuren um sie herum sind eigentlich „nichts Besonderes“, aber trotzdem ist ihre Geschichte irgendwie magisch und elektrisierend, denn sie sind eben doch interessante Individuen, jeder für sich. Mit den Schauplätzen des Romans verhält es sich genauso: Die außergewöhnliche Beschreibung verleiht ihnen einen Hauch des Surrealen. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber unbestritten das fehlende Happy End: Es macht die ganze Geschichte einfach realistischer, so wie auch die Figuren echter wirken, weil sie nicht perfekt sind.

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