Nataly Savina – Love Alice

Wieder eine neue Stadt, wieder eine andere Schule: Alice hat das Nomadenleben ihrer Mutter, einer exzentrischen Opernsängerin satt. Dann trifft sie Cherry. Vorsichtig lassen sich die beiden Mädchen aufeinander ein, testen ihre Grenzen, spielen gefährliche Spiele. Doch dann passiert das Unvorstellbare, das Alice für immer verändern wird.
»Fühlen ist überlebenswichtig«, sagt ihre Mutter, »aber es macht schwach. « Doch Alice, 14, sehnt sich nach Gefühlen. Mit Cherry ist alles anders; nach der Schule laufen sie durch die verschneiten Wälder, die wie im Märchen aussehen. Sie bauen sich ein Tannenhaus, legen sich auf die Zuggleise und ziehen durch die Stadt. Sie haben sich. Doch als Cherry allein zu ihrer Karateprüfung geht, passiert das Unvorstellbare, dass das Leben von Alice verändern wird.
»Love Alice ist ein mutiges und gekonnt choreographiertes Manuskript. Nataly Savina erspart ihren Figuren so wenig wie den Lesern. Die Freundschaft der Mädchen, die sich nach Zuwendung und Nähe sehnen und aus der Erstarrung ihrer Einsamkeit heraus kommen wollen, wird als intensiv und beglückend geschildert. Wie die Autorin dabei sämtliche Protagonisten mit ihren Sehnsüchten und Verstrickungen, ihrem Trotz und ihren Ängsten plastisch werden lässt, hat die Jury tief beeindruckt.«
Jury-Begründung des Peter-Härtling-Preises

Katarina von Bredow – Ich will endlich fliegen, so einfach ist das

Vendela ist in Nils verliebt. Oder in Sven. Liebe ist immer kompliziert. Und dann kommt die Neue in die Klasse. Entweder ist Silja verrückt oder unglaublich cool, jedenfalls wirbelt sie alle und alles durcheinander. Auch Vendela, die vor vielen Entscheidungen steht. Erstaunlich, wie aufwühlend, lebensnah und spannend solch eine Geschichte sein kann – wie das Leben eben.
Vendela, die 15-jährige Ich-Erzählerin, weiß, dass sie nichts von ihrer besten Freundin Tonja trennen wird. Nicht mal Nils. Der weiß eh nicht, was er will – war er den Abend am Meer noch so nah, rückt er am nächsten Morgen in der Schule in weite Ferne. Doch von der Neuen ist Vendela fasziniert, denn Silja pfeift auf alle Regeln und die imaginären Grenzlinien, sie wagt es sogar, sich mit der»Klassenqueen« anzulegen. Vendela ist hin- und hergerissen und muss sich entscheiden, vor allem als Silja offensichtlich gemobbt wird – für das Alte oder das Neue, für Tonja oder Silja, für Nils oder für Sven, den sie zu allen anderen Gefühlsverwirrungen kennenlernt. Je höher man fliegt, desto tiefer kann man fallen. Doch wer gar nicht fliegt, stirbt vor Langeweile …

Robert Wolfe – Glits

Wie aus dem Nichts ist es da.
Dieses Wesen, das sie „den Glits“ nennen.
Mit einer Stimme, die an die Gesänge von Walen erinnert.
Und einer Kraft, die jeden verändert. Von Grund auf. Für immer.
Auch Jay, den Eigenbrötler. Und Rachel, die stets kurz vorm Explodieren ist. Als die Staatsmacht den Geheimdienst aktiviert, um den großen Unbekannten auszuschalten, und die Presse eine Jahrhundertsensation wittert, starten Jay und Rachel zu einem Roadtrip quer durchs Land. Mit dem Glits an ihrer Seite …
Aufwühlend. Rasant. Witzig.

Kiera Cass – Selection

Die Chance deines Lebens? 35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis? Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Brian Conaghan – Der Junge, der es regnen ließ

Clem Curran ist klug, erfolgshungrig und er besucht eine gute Jungenschule in Südengland. Im Leben will er viel erreichen, jedenfalls mehr als seine Eltern. Doch dann nimmt sein Leben eine unvorhergesehene Wendung: Sein Vater, den Clem für
einen Versager hält, verliert den Job und muss wegen der Arbeit ins schottische Glasgow ziehen – die Familie mit ihm. An der neuer Schule gilt Clem als Sonderling. Er interessiert sich nicht für Fußball, spricht Akzent und leidenschaftlich
gern über Literatur und seine Lieblingsband The Smiths. Der Einzelgänger findet lediglich in Rosie Farrell eine Seelenverwandte. Als er von anderen Jungs angepöbelt wird, lässt er sich auf keinen Streit ein und bleibt cool. Doch dann
passiert eines Tages etwas absolut Schreckliches …

Esther Glen – Wir 6 aus Neuseeland

Die zwölfjährige Ngaire und ihre fünf Geschwister führen ein unbeschwertes Leben in Auckland auf Neuseeland. Als jedoch ihre Mutter erkrankt, müssen die Eltern für unbestimmte Zeit nach England reisen. Die Kinder sollen bei ihren Onkeln auf einer Schaffarm in Kamahi bleiben. Zunächst widerwillig reisen die Kinder aufs Land, doch es kommt anders als erwartet: Kamahi ist zauberhaft und voller Abenteuer. Die Schönheit der Landschaft und die Freiheit der neuen Umgebung sind ebenso faszinierend wie die ungewöhnlichen Menschen, denen sie dort begegnen. Und so verbringen die Sechs ein Jahr voller aufregender und berührender Erlebnisse.

Yves Grevet – Meto. Das Haus

64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO.